Partner & Verbände

Mehr als 50.000 junge Menschen lernen derzeit deutschlandweit einen der sechs gastgewerblichen Ausbildungsberufe. In rund 200.000 Betrieben – vom klassischen Restaurant über Schnellrestaurant oder Betriebsverpflegung bis hin zum Gourmettempel, von der Frühstückspension über Tagungs- oder Ferienhotel bis zum Luxusressort – bieten sich vielfältigste Chancen für einen Beruf, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Bei der dualen Ausbildung beschreibt der Name das Prinzip: Zwei Partner, Ausbildungsbetrieb und Berufsschule, teilen sich die Verantwortung für die Berufsausbildung.

 

Die Ausbildung erfolgt überwiegend im Betrieb. Mit diesem schließt der Auszubildende einen Ausbildungsvertrag ab. Der Betrieb zahlt auch die Ausbildungsvergütung, die im Hotel- und Gaststättengewerbe deutlich über der gesetzlichen Ausbildungsvergütung liegt. In den letzten Jahren wurden die Vergütungen in der Hotellerie und Gastronomie zudem stark erhöht. Der Azubi ist im echten Arbeitsprozess tätig und wird dabei „on the job“ praktisch ausgebildet. Die Ausbildungsinhalte im Einzelnen sind verbindlich festgelegt und im Ausbildungsrahmenplan geregelt. Optimale Verbindung von Praxis und Theorie Eine duale betriebliche Ausbildung verzahnt in optimaler Weise Praxis und Theorie und bereitet deshalb optimal auf den Arbeitsmarkt vor. In steigendem Maße wird dies auch von Abiturienten erkannt. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen beweisen eindeutig, dass Fachkräfteengpässe für Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung (mittlere Qualifikationsebene sowie Meister-/Fachschulebene) noch zunehmen. Mit der dualen Berufsausbildung sind daher die besten Arbeitsmarktchancen verbunden – das perfekte Karrieresprungbrett!

 

Im Blockunterricht erhalten die Auszubildenden an unserer Schule insbesondere fachtheoretischen Unterricht. Dazu gehört z.B. Menükunde und Servierregeln, Kenntnisse über Reservierungssysteme im Hotel oder die Berechnung von Rezepturen, aber auch Wissen über Marketinginstrumente und Werbung oder das Erstellen eines Dienstplans. Ebenso werden Arbeitssituationen im fachpraktischen Unterricht in der Küche, im Restaurant oder an der Hotelrezeption trainiert. Ergänzt werden die speziellen beruflichen Qualifikationen durch Allgemeinbildung, z.B. Wirtschaftskompetenz oder
Fremdsprachen.

 

Am Ende der Ausbildung stehen die schriftlichen und praktischen Abschlussprüfungen an der Berufsschule und der Industrie- und Handelskammer an.

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