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Neujahrsempfang in Brüssel 2020

Schüler der Klasse 24 und weiterer Klassen der Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe Villingen-Schwenningen reisten in Begleitung von Schulleiter Herrn Robert Fechteler, Fachlehrer Herrn Thomas Stolz und Herrn Jonas Kalyciok nach Brüssel. Grund war ein Arbeitseinsatz beim Neujahrsempfang der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union am 20. Januar 2020, bei dem Schüler die dortigen Mitarbeiter beim Service und in der Küche unterstützten.

 

Der Abend nach unserer Ankunft stand den Schülern zur freien Verfügung. Dies wurde gern genutzt, um das Brüsseler Nachtleben kennenzulernen. Der folgende Tag startete mit einem Besuch des Europäischen Parlaments. Hier konnten wir Einblicke in die schwierige Kompromiss-Suche zwischen den Mitgliedsstaaten und die komplexe Gesetzgebung  gewinnen. Anschließend fand eine Besichtigung des Plenarsaals statt. Am Mittag nahmen wir an einer Stadtführung durch Brüssel teil. Der Spaziergang startete an der berühmten Pommesbude „Maison Antoine“ und führte vorbei an Sehenswürdigkeiten wie dem Europaviertel, dem Königlichen Palast, Grand Place, Manneken Pis und der Alten Börse.

 

Am späteren Nachmittag brachen wir zur Landesvertretung auf. Es folgte ein arbeitsreicher und nicht alltäglicher Einsatz beim dortigen Neujahrsempfang. Hervorzuheben ist wie professionell die Schüler als Team zusammengearbeitet haben und welches Engagement jeder Auszubildende zeigte. Jeder Schüler bringt seine eigene Arbeitsweise, sein eigenes Wissen und seine eigene Prägung durch den jeweiligen Ausbildungsbetrieb mit. Ich fand es großartig wie die Schüler entsprechend ihrer Fähigkeiten die jeweiligen Servicetätigkeiten meisterten, um den Arbeitseinsatz einen Erfolg werden zu lassen. Ein wenig hallt mir der Wahlspruch der Europäischen Union nach: „In Vielfalt geeint“.

 

Der Aufenthalt in Brüssel hat definitiv zu einem Wir-Gefühl in der Klasse geführt. Ich wünsche nachfolgenden Schülern, dass sie ebenfalls diese tolle Erfahrung machen dürfen.