Von „savoir-faire“ zu „savoir-vivre“: Austausch an der Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Villingen

Angeregtes Stimmengewirr auf französisch und deutsch herrschte in den Küchen der Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Villingen (02.03.-06.03.2026). Die noch am Vormittag im Rahmen eines Tandemunterrichts gelernten Vokabeln zu den Themenbereichen Speisekarte und Küchenutensilien fanden bereits ihre Anwendung, während sich gleichzeitig Töpfe und Pfannen mit Rehgerichten, Rotkraut und ersten selbst geschabten Spätzle füllten.

Für die aus Lyon angereisten zehn Auszubildenden aus den Bereichen Küche und Pâtisserie der Berufsschule CFA François Rabelais begann an diesem ersten Besuchstag eines von vielen weiteren gastronomischen Abenteuern im Schwarzwald - einer Region, die vor allem den Patissiers durch die Schwarzwälder Kirschtorte („gâteau Forêt-Noire“) ein Begriff ist.

Ein vielseitiges Programm, das engagierte Lehrkräfte der Landesberufsschule für die Kennenlernwoche auf die Beine stellten, umfasste unter anderem eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Horl in Freiburg, einen Pâtisserie-Workshop im Café Oni&Lu in Villingen-Schwenningen sowie ein Besuch des Öschberghofs.

Das anschließende zweiwöchige Praktikum in renommierten Betrieben der Region machte auch den diesjährigen Austausch für die Auszubildenden zu einer unvergesslichen Erfahrung – und zugleich zu einem wertvollen Beitrag für die deutsch-französischen Berufsbeziehungen. Getragen wird der Austausch in der beruflichen Bildung von der deutsch-französische Agentur „ProTandem“.

Text: Emma-Luise Schupp