Hotelfachschüler begeistert von Pilzen

Bei regnerischem Wetter fand am 01. Oktober 2018 eine Pilzexkursion mit dem Pilzexperten Herrn Stern (geprüfter Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie) statt. Vieles Interessante konnten die Schüler/innen beim Wandern durch den Germanswald lernen: So gibt es über 10 000 Großpilze in Mitteleuropa von denen knapp 200 Arten essbar und 150 davon giftig sind. Von denen wiederum sind 10 tödlich. Der Rest ist zu bitter, zu scharf, zu hart oder zu klein für den Verzehr.
Wie können Pilze unterschieden werden?
Hier gibt es keine allgemein gültigen Aussagen. Für uns Einsteiger gibt es eine einfache Regel: Unter den Röhrenpilzen, d. h. mit Schwamm unter dem Hut, gibt es keine tödlich giftigen Pilze. Es gibt auch keine ‚kontaktgiftigen Pilze‘, d. h. Pilze dürfen alle angefasst werden. Während unserer Exkursion wurden Pilze auch geschmacklich untersucht, d.h. probiert und danach wieder ausgespuckt.
Weiter konnten die Schüler auch lernen, dass die Bestimmung von Lamellenpilzen kniffliger ist. Während beim Bestimmen von Röhrlingen oft das Vergleichen von Bildern zum Erkennen ausreicht, kann dies bei Lamellenpilzen tödlich enden. Hier ist es notwendig, die Merkmale genau zu lesen, zu vergleichen und einen sogenannten Sporenabdruck zu machen. Nach zwei Stunden haben die Schüler/innen die Pilze zusammengelegt und sich abends zum Pilzessen verabredet.

Text und Bilder: Berthold Gabele    

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